Schalke 04 besser machen!

“In der Schalker Familie - Minderheiten zuhören”

1/3 für die Tagesordnung

Über uns

Wie können wir Schalke 04 besser machen?

Die Frage stand über allem. Nach den letzten Jahren und den unrühmlichen Schlammschlachten rund um die letzten Mitgliderversammlungen haben wir uns zusammen gesetzt und überlegt, wie kann man Schalke 04 besser machen. Das Ziel für uns stand fest: Die Dialogmöglichkeiten im eingetragenen Verein erhöhen.

Deshalb wünschen wir uns eine Satzungsänderung, die vom Aufsichtsrat abgelehnte Anträge mit 1/3 Votum am Tag der Mitgliderversammlung auf die Tagesordnung bekommt. Bisher benötigt man dafür 2/3 der Versammlung.

Am 7.1. ist darum beim Vorstand des FC Schalke 04 von den vier Vereinsmitgliedern Pascal Szewczyk, Dr. Robin Lengelesen, Thomas Wings und Henning Mann folgender Antrag eingereicht worden.

Zum Antrag

Aktuelles

7.1.2017

Pressemitteilung zum Antrag "Schalker Familie", Download

Pressekontakt

Pascal Szewczyk
presse@schalker-familie.de
Mobil: 01 71 / 3 82 30 77

Der Antrag

Antrag “In der Schalker Familie - Minderheiten zuhören”

Die Regelung in § 6.1 Absatz 4 der Satzung soll wie folgt geändert werden:

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens bis zum 7. Januar eines Kalenderjahres schriftlich, persönlich unterschrieben und begründet dem Vorstand zugegangen sein; eine Einreichung per E-Mail ist nicht ausreichend. Der Aufsichtsrat entscheidet über die Zulassung von Anträgen zur Tagesordnung. Eine Nichtzulassung zur Tagesordnung ist dem Antragsteller vom Aufsichtsrat spätestens bis zum 31. Januar des jeweiligen Jahres unter Angabe einer Begründung schriftlich anzuzeigen. Antragsteller und Aufsichtsrat werden sich bemühen, bis zum 15. Februar eine einvernehmliche Lösung über die Behandlung des jeweils abgelehnten Antrages auf der Mitgliederversammlung zu finden. Ist der Zeitpunkt der Mitgliederversammlung den Mitgliedern in der Mitgliederausgabe der Vereinszeitschrift oder durch einfachen Brief bis zum 15. Februar bereits bekannt gegeben, ist es ausreichend, dass Antragsteller und Aufsichtsrat sich bemühen, noch vor der Einladung zur Mitgliederversammlung eine einvernehmliche Lösung zu finden. Für den Fall, dass keine einvernehmliche Lösung erzielt wird, ist der Antrag mit der Antragsbegründung des Antragstellers und der Ablehnungsbegründung des Aufsichtsrates zusammen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zu veröffentlichen. Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln Zustimmung von einem Drittel der abgegebenen Stimmen vom Aufsichtsrat abgelehnte Anträge dennoch zur Aussprache und Beschlussfassung zulassen, sofern nicht formelle Gründe, andere Satzungsbestimmungen oder zwingendes, höheres Recht dagegen stehen.

Begründung

Zu einem Vereinsleben gehören auch Minderheitenrechte und offene Debatten über kontroverse Themen. Die wichtigsten Fragen der Vereinspolitik sollten auf der Mitgliederversammlung von allen Mitgliedern diskutiert werden können. Natürlich sollen Beschlüsse immer nur von Mehrheiten gefasst werden und Mehrheiten müssen sich nicht von Minderheiten dominieren lassen. Zur Demokratie gehört es aber dazu, dass auch Minderheiten Themen auf die Tagesordnung bringen können und die Gelegenheit bekommen, der Mitgliederversammlung ihre Argumente vorzutragen. So erhalten sie innerhalb der Schalker Familie eine faire Chance, mit offen vorgetragenen Argumenten zu überzeugen und Mehrheiten für ihr Anliegen zu gewinnen.

In der Satzung des FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. sind solche demokratischen Minderheitenrechte derzeit nicht vorhanden.

Wenn der Aufsichtsrat einen Antrag nicht zugelassen hat, braucht man zur Zeit zwei Drittel der Stimmen der Mitgliederversammlung, damit der Antrag überhaupt auf die Tagesordnung gesetzt werden kann. Einen einfachen Antrag überhaupt nur zu stellen, ist also genauso schwierig wie eine Satzungsänderung zu bewirken.

Ohne eine offene Diskussion haben auch viele gute Anträge kaum Chancen auf die zwei Drittel Mehrheit. Diese Hürde ist damit zu hoch und wertvolle Anträge kommen überhaupt nicht zur Diskussion.

Besser wäre darum eine Zustimmung von einem Drittel der abgegebenen Stimmen, damit ein Antrag zur Aussprache in der Mitgliederversammlung zugelassen wird. Denn wenn ein Drittel der Mitgliederversammlung das Thema wichtig findet, sollen die Mitglieder des Vereins auch darüber diskutieren dürfen. Trotzdem ist diese Hürde noch hoch genug, damit nicht zu viele Anträge auf einmal diskutiert werden müssen.

Für die Annahme des Antrags braucht es wie bisher die einfache Mehrheit (mehr Ja- als Nein-Stimmen), bei Satzungsänderung zwei Drittel der abgegebenen Stimmen.

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Impressum

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